Epic-Sommer-Spezial (4) | #40


Guten Morgen Freunde draußen an den Radiogeräten zur vierten Ausgabe unseres Juli-Sommer-Specials hier im Podcast Work of Sirens. 14 Songs erwarten euch am Ende und die einzelnen Ausgaben ersetzen keiner der regulären Sendungen, sondern nutzen den freien Platz an den Wochentagen. Am Wochenende bleiben wir dann in unseren Burgen, reinigen unsere Schwerter und polieren vielleicht auch mal die Rüstung. Unser Epic-Metal-Mixtape bekommt heute Besuch aus Griechenland, denn um ehrlich zu sein, kann man eine solche Auswahl nicht treffen ohne mindestens einmal auf die Hochburg epischen Metals zurückzugreifen, und da dann gleich zur Hausband des Schlachtengetümmels: Battleroar. Ihr gleichnamiges Debüt erschien 2003 und wurde interessanterweise in Italien aufgenommen, also bei den Römern, wenn wir in der Zeit bleiben. Das Album gilt von allen fünf bisherigen zwar als das schwächste, was wahrscheinlich am etwas rustikalen Sound liegt, aber der Song, den ich euch heute ausgewählt habe, ist ein Klassiker des epischen Geschehens, und der Titel spricht ebenfalls Bände: Victorious Path nämlich.

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Die beiden Gitarristen Kostas Tzortzis und Manolis Karazeris schaffen es mit ihren Riffs und Soli, das epische Gefühl hier so gekonnt einzufangen, dass man manchmal denken könnte: Klar, diesen Song hatten die Krieger vor 200 Jahren auf den Lippen und irgendwie ist das gute Stück dann in der Neuzeit angekommen, nur noch die Instrumente einer Metalband dazu gemengt und fertig ist die Hymne. Damit wir uns nicht falsch verstehen, hier sind nicht die versiertesten Musiker am Werk, aber das ist manchmal gar nicht das schlechteste, weil dadurch eine ganz bestimmte Individualität entsteht. Wenn man im Hinblick auf Epic seine Gitarren stimmt, dann geht es in erster Linie um Atmosphäre, und die ist nicht in einer Schule zu lernen, die kommt von innen – und so fesselt die Gitarrenarbeit in diesem Stück genau deshalb.

Das Album wurde nicht nur in Italien aufgenommen, auch der Sänger – Marko Concoreggi ist Italiener. Der ist mittlerweile nicht mehr dabei und wurde ersetzt durch einen Germanen, nämlich Gerrit Mutz von Sacred Steel.

Congoreggi allerdings ist der Richtige für Victorious Path, einem eingängigen Up-Tempo-Song, der zu dieser Zeit auf dem wahrscheinlich komplettesten griechischen traditionellen Heavy Metal Album glänzte. Abgelöst hat die Band das dann selbst mit dem Famosen To Death and Beyond von 2008, von dem ich leicht ebenfalls irgendetwas hätte nehmen können, aber für unsere Belange ist einer der ersten Höhepunkte gesetzt.

Na klar mache ich mir wieder das Vergnügen, den Text zu übersetzen, der, wie man sich denken kann, voller Klischees ist, wie es sich für diese Art von Texten auch irgendwie gehört. An mancher Stelle wirken die Metaphern sogar unfreiwillig komisch und ist gar nicht weit entfernt vom dichterischen Werk Manowars:

Die getroffenen Leiber fallen zu Boden,
Ein Blitzen der Klinge, als das Schwert den Schall durchschneidet

Und die Titanen werden schreien und toben
Krieger aus Valhall, Meister des Kampfes

Wir wissen, unser Schicksal liegt in den Händen der Götter
Gewappnet für den Kampf, Mächte aus Feuer und Frost

In meinen Träumen habe ich meinen Tod gesehen,
meinen Ruhm und ein Leben voller Zorn

Gefangen in einem Käfig mit meinem Schwert und meinem Schild
Das Schicksal ruft, also fliege ich zu den Göttern

Kämpfen wir, wir sind stark und voller Kraft
und reiten auf siegreichen Pfaden

Wir tragen das Zeichen der Zerstörung und des Triumphs
Entfesselt und siegreich erheben wir uns
Durchbrechen den Nachthimmel mit rot glühendem Metall
Wir marschieren auf der Straße des Lichts

Kämpfen wir, wir bleiben stark und voller Kraft
und reiten auf siegreichen Pfaden

Der Text ist also etwas, das man schnell mal hinhuscht, wenn die Band ruft, dass man sich jetzt schnell mal was einfallen lassen soll. Aber das alles ist ziemlich egal, weil sich solche Texte in englisch natürlich ganz anders in die Musik einbetten lassen als das, was ich hier übersetzt vortrage.

Das wars von mir. Jetzt gehen wir erst mal ins Wochenende. ich hoffe, ihr hattet in der vergangenen Woche etwas Spaß.

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Unser Intro wurde von transistor.fm erstellt.

Epic-Sommer-Spezial (3) | #39


Guten Morgen, Freunde draußen an den Radiogeräten, ich begrüße euch zur dritten Ausgabe unseres Specials im Juli, wo ich euch jeden Tag des Monats – außer an den Wochenenden und den Tagen, an denen die regulären Sendungen laufen – einen Song präsentiere, der zu unserem epischen Mixtape gehört, das am Ende insgesamt 14 Songs umfassen wird, so viel Tage bleiben nämlich dann rechnerisch übrig. Schreibt mir in die Kommentare, wie euer Tag war, wie das Wetter dort ist, wo ihr euch befindet und vor allem, was ihr bis jetzt von diesem Special haltet. Fangen wir an mit Song Nr. 3.

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Auch in den 80er Jahren gab es natürlich einen Underground. Der zerfaserte nicht ganz so extrem wie das heute der Fall ist, wo nahezu jedes Subgenre seinen eigenen Underground hoch hält, aber der epische Heavy Metal teilte sich natürlich derzeit ebenfalls in erfolgreichere amerikanische Power Metal-Bands – das waren wenige – und den ganzen Rest. Man kann grundsätzlich sagen, dass das epische im Metal immer schon ein Schattendasein führt. Das mag man gar nicht glauben, wenn man sich anschaut, wie beliebt das Fantasy und Mittelalter-Element eigentlich ist. Mittelaltermärkte zum Beispiel gab es lose bereits Anfang der 80er, aber erst seit den 90ern zieht das Interesse immer mehr Besucher an, die sich natürlich ebenfalls wieder in unterschiedliche Interessengruppen zerteilen lassen.

Der heutige Song stammt von Medieval Steel aus Memphis Tennessee und heißt auch so. Also, er heißt Medieval Steeel, nicht Memphis Tennessee. Für besagte Underground-Metal-Fans sind das natürlich keine unbekannten und spätestens seit ihrem Auftritt auf dem Keep it True kennt sie wirklich jeder, der etwas mit dem tatsächlichen Heavy Metal anfangen kann. Ihre selbstbetitelte EP von 1984 hat einen mythischen Status erlangt, nicht nur wegen ihres großartigen Songwritings, sondern auch wegen des legendären Titelstücks, das sich einen Platz im Pantheon der Metal-Hymnen erobert hat. Aber das wars dann auch schon.

2005 veröffentlichte die reformierte Band in Eigenregie eine Zusammenstellung der EP-Tracks mit einigem zusätzlichen Material unter dem Titel “The Dungeon Tapes” und löste damit ein kleines Erdbeben im Underground aus, weil die Scheibe einfach großartig war. Wieder folgte daraus nichts.

No Remorse Records brachte 2012 eine neu abgemischte Version der Compilation heraus, und die Band war erneut im Geschäft, diesmal komplett mit einigen Festivalauftritten, die ihren Ruf festigten. Im Jahr 2013 brachten sie Dark Castle heraus, ein Album, das kein neues Material enthielt, sondern Neuaufnahmen und Überarbeitungen alter Songs, und das nur in einer Auflage von 200 Exemplaren veröffentlicht wurde, also quasi ein reines Bootleg-Album war.

Da trifft es sich gut, dass gerade eben im Jahre 2022 “Gods of Steel” das Licht der Welt erblickte, und es handelt sich quasi um das wirkliche Debüt der Band. Das ist schon eine abenteuerliche Geschichte.

Oftmals leiden Bands der klassischen Ära darunter, neues Material komponieren zu müssen, aber zu all den Unwägbarkeiten, die die Band bisher begleitet hat, gehört das nicht dazu.

Es gibt einige wirklich starke Songs, auch wenn sie vielleicht nicht so gut sind wie Klassiker, aber um dieses Album soll es heute gar nicht gehen, obwohl ich mich natürlich fast schon verpflichtet fühle darauf hinzuweisen, weil ich mir denken kann, dass es bisher kaum jemand auf dem Schirm hat.

Bei einer der größten Hymnen, die der heavy Metal kennt lohnt es sich, sich einmal die Lyrics anzuschauen:

Jenseits des Zeitgefüges, Im Reich des Geistes
gibt es ein Land, wo das Leben und der Tod beherrscht werden von Stahl.
In diesem Land erhoben sich 5 Eroberer namens Medieval Steel
um ihren Platz als Kriegsherren einzunehmen.

Vor langer Zeit, als ein Schwert mehr wert war als Gold,
weil es leicht war, damit zu töten,
kämpften die Männer hauptsächlich darum.

Nach zwanzig Jahren der Knechtschaft
begann sich ein Sklave zu erheben.
Er kämpfte in tausend Schlachten
Mit Hass in seinen Augen

Mittelalterlicher Stahl schneidet dich wie ein Messer
Die Kämpfer auf dem Schlachtfeld
lassen ihr Leben
Für den Stahl

Dann kam der Tag, an dem er freigelassen wurde
um dieses Land zu durchstreifen.
Mit eisernem Willen in seinem Herzen und dem Schwert in seiner Hand
begann er, das Kommando zu übernehmen

Der König und seine Männer marschierten
über Berge und durch Schluchten
um den Sklaven zu töten
und als der Kampf vorbei war, war er tot.

Also keine wirkliche Heldengeschichte, bei der am Ende alles gut ausgeht und der Underdog ein Ganzes Reich niederzwingt, sondern eher realistisch. Man kämpft und meistens stirbt man. Da ist kein bisschen Elric oder Conan enthalten, aber ich glaube, das ist allen, die hier jedes Wort mitgrölen, herzlich egal, allein die Musik verströmt ein erhabenes Gefühl.

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Unser Intro wurde von transistor.fm erstellt.

Epic-Sommer-Spezial (2) | #37

Guten Morgen, Freunde draußen an den Radiogeräten, wo immer ihr seid. Heute begrüße ich euch zu Song Nummer 2 unseres Juli-Sommer-Specials, in dem es um ein Mixtape von 14 Songs geht, die wir im Verlauf des ganzen Monats aufsammeln. Immer zwischen den regulären Veröffentlichungen hier im Podcast auf Work of Sirens stelle ich euch einen epischen Song vor – und das ist das eigentlich Besondere dieses Specials, dass es nämlich nicht primär um ein Album, sondern eben um einen Song geht. Während ich das hier aufnehme, weiß ich noch nicht, welches Wetter wir am heutigen Tag haben, hoffe aber, dass es weder zu heiß, noch zu regnerisch ist. Ihr könnt mir ja in die Kommentare schreiben, wo ihr euch gerade befindet und wie ihr euren Tag heute so gestaltet und wie das Wetter bei euch so ist.

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Heute habe ich den Song “Blackwing” von Thunder Rider augsgewählt, das ist zwar ein Hinweis auf das Wetter, aber das muss ja nichts heißen.

Wenn man den Begriff “Thunder Rider” hört, denkt man sofort an etwas, das nicht nur laut, grandios und bombastisch, sondern auch episch und mittelalterlich ist. Man denkt an gepanzerte Ritter in vollem Galopp oder an mongolische Reiter, die über die Steppe fegen. Aber es gab eben auch eine Band aus Montreal, Quebec, die diese Assoziationen hervorruft. Die Band legte 1989 ihr Debüt “Tales of Darkness and Light” vor, dem erst 2002 ein weiterer Versuch mit “Tales of Darkness and Light Volume 2” folge, bevor man nie wieder was von ihnen hörte.

Bei Thunder Rider handelt es sich um eine Mischung aus klassischem und epischem Metal mit gelegentlichen Doom-Einflüssen. Die Gruppe zeichnet sich durch die Art und Weise aus, in der sie ein Fundament aus dramatischem und melodischem Songwriting mit knackigen Gitarren und blitzartigen Leads, einer donnernden Rhythmusgruppe und orchestralen Keyboards mischt. Zu der erhabenen Umgebung tragen auch die regelmäßigen engelsgleichen Chorgesänge und die mittelalterliche Instrumentierung bei.

Wer Cirith Ungol, Warlord, Trouble, Omen und Manowar mag, wird bei Thunder Rider sicher auf seine Kosten kommen.

John Blackwing, der zufällig so heißt wie der heutige Song, ist ein begabter Multiinstrumentalist, der den Gesang, die Lead- und Rhythmusgitarre und die Flöte, die wir dann auch zu hören bekommen, beherrscht. Unterstützt wurde er von einer Vielzahl von Gitarristen, Keyboardern, Bassisten und Schlagzeugern, die zu zahlreich sind, um sie alle aufzuzählen. Allerdings hat sich im Laufe der Zeit die folgende Besetzung herauskristallisiert:

Pat Hammer – Drums
Bruce Corian – Guitars
John Blackwing – Vocals, Guitars, Keyboards, Flute
Roberto Deus – Keyboards
Luc Dufresne – Bass

Gesanglich bringt Blackwing eine tiefe und saubere Präsenz in den mittleren Tonlagen mit, die vor Emotionen und gelegentlichen Elementen des Opernhaften strotzt.

“Blackwing”, ein eindringliches, mittelalterlich angehauchtes Stück. Die Band setzt Keyboards ein, um die Atmosphäre des Songs zu verstärken, aber nicht, um die Hauptmelodie zu tragen; Die Band mag seltsam klingen, dabei sind die Riffs gar nicht so seltsam, es ist nur die Struktur und die Art und Weise, wie sie mit den Keyboard- und Gesangslinien interagieren, die den ungewöhnlich klingen lassen. Zum einen ist der Gitarrensound ziemlich sanft und dünn, und die Riffs werden zugunsten eines Keyboard-Interludes oder einiger atmosphärischer Leads oder so ausgelassen.

Thunder Rider haben als ganzes einige Ähnlichkeiten mit der obskuren Band Stormbringer (IL), da sie durchweg entspannte, lockere Leads verwenden, die ein Gefühl der Ruhe vermitteln, das gut zu den meisten Riffs passt, die typisch dunkel und spacig sind. An einigen Stellen setzen sie sogar eine Orgel ein und erinnert dann ein wenig an Hawkwind, von denen die Band vielleicht einen gewissen Einfluss hatte, aber wie ich schon sagte, ist es so weit von allem entfernt, was ich je gehört habe, dass es schwer zu sagen ist.

“Blackwing” ist ein galoppierendes Weltraumepos mit großartiger Bassarbeit und einer fantastischen Akustikpassage, in der John Blackwing düsterepisch singt (sogar ein Flötensolo ist eingebaut); es ist ein ziemlich atmosphärischer Song, der für den eigentlich erzählerischen Ton gut herausarbeitet, düster und spacig. Blackwing hört sich zwar nasal aber leidenschaftlich an, hat einen kräftigen bariton, der aber nie dröhnend wird, sondern aus einer gewissen Ferne an Ohr dring. Alles in allem waren Thunder Rider eine seltsame Band und das hat ihnen wahrscheinlich auch den Erfolg gekostet. das und die beginnenden 90ern.

Technisch gesehen ist das hier epischer Heavy Metal bezeichnen, aber es klingt wirklich nicht wie irgendeine andere Band, egal ob epischer Heavy Metal oder nicht. Es passiert fast nie, aber hin und wieder kommt eine Band mit einem Sound daher, der sich so sehr von allem anderen da draußen unterscheidet, dass es schwierig ist, herauszufinden, woher ihr Einfluss stammt oder in welches Genre sie gehört.

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Unser Intro wurde von transistor.fm erstellt.

Epic-Sommer-Spezial (1) | #36

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Den Auftakt machen wir heute mit Axehammer und dem Song “Lord of the Realm” von der gleichnamigen EP, die eigentlich ein Album hätte werden sollen, wenn nicht die Plattenfirma mitten in den Aufnahmen das Interesse an der Band verloren hätte, so dass sie auf einem halb fertigen Album sitzen blieb. Das war im Jahre 1987 und Axehammer lösten sich danach enttäuscht auf. Zehn Jahre später erschien die EP als Compilation dann aber doch auf Sentinel Steel Records, was zur Folge hatte, dass sich die Band neu zusammenschloss und 2005 dann ein ebenso gutes Debüt namens Windrider hinlegte, 2012 war dann nach dem zweiten Album “Marching on” auch schon wieder Schluss.

Passend zu unserem Thema im Juli spielen Axehammer natürlich US-Power-Metal, oder – wenn einem das besser gefällt – Epic Metal, denn Power Metal ist heutzutage kein Genre, unter dem man sich etwas Einheitliches vorstellen kann, ganz im Gegenteil wird da oft all das zusammengefasst, was in den 80er Jahren irgendwie nach Heavy Metal klang und aus Amerika kam. Tatsächlich aber sprechen wir hier von wilden Gitarrenriffs, vielen Tempowechseln und von Dungeaons & Dragons inspirierten Texten, wie sie kennzeichnend für Omen oder Attacker waren.

Die beiden herausragenden Aspekte von Axehammer sind das wahnsinnige Riffing und die dominante Stimme von Bill Ramp, der etwas tiefer klingt als viele seiner Kollegen aus dem Genre, aber gerade die Gitarrenarbeit ist eine der wichtigsten Aspekte des US-Power-Metal – und Axehammer waren da eine jener Bands, die zu den Besten gehörten. Jede Menge Obertöne, Einzelnotenläufe, atonale Melodien, usw. Und wenn wir uns den Song anhören, dann sehen wir, das die Band wirklich alles hätte werden können, aber manchen ist das Glück eben nicht holt, trotz harter Arbeit und trotz Können. Aber wenn der Support von der Plattenfirma versagt bleibt oder das Management nicht taugt oder andere Unbilden über einen hereinbrechen, dann wird’s nichts, egal wie gut du als band bist.

Die Band bestand aus Joe Aghassi an den Drums,  Jerome Vincent Watt an der Gitarre, Kit Carlson am Bass und Bill Ramp an den Vocals. Und bis auf Joe Aghassi, der noch bei New Eden gespielt hat, ist kein anderer Musiker mehr groß in Erscheinung getreten.

Mann, was für ein Album hätte das werden können, da fragt man sich wirklich “Was wäre wenn?”. Abschließend kann man sagen, dass dies einfach eines der besten Stücke des klassischen US Heavy Metal ist, das es gibt, und jeder Fan von Heavy Metal der alten Schule muss sich selbst einen Gefallen tun und diese Compilation aufspüren. das ist nicht ganz leicht, wie gesagt. Die ist schon lange out of print, und ob man sie irgendwann wieder re-released, das kann ich euch an dieser Stelle gar nicht sagen. Und es werden auch für die CD ordentliche Preise aufgerufen. Könnt ihr euch ja denken.

Lord Of The Realm ist eine Platte, die nach Zauberei und moosbewachsenen Wäldern riecht. Diejenigen, die das Glück haben, das Album zu erwerben, werden auch mit ein paar Demotracks gesegnet, darunter das rasselnde “Sword And Shield” und das ebenso gewaltige “Wings Of Fire”.

Natürlich sind Axehammer nicht jedermanns Sache, und manch einer mag diese Platte ein wenig altmodisch finden, aber für diejenigen, die in den schäbigen Kerkern vergangener Zeiten gelebt und geatmet haben, sind Axehammer und ihre Art von Fantasy-Battles ein zwingendes Erlebnis.

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Unser Intro wurde von transistor.fm erstellt.