Talk | Die 10 Alben der 90er (Soundhouse) | #41

Soundhouse

Krempe: Hallo, Freunde draußen an den Radiogeräten! Heute zur ersten Sendung – einem Pilot – einer neuen Installation hier im Podcast, die wir SOUNDHOUSE nennen. Das ist eine Talk-Sendung, und wir werden euch gleich erklären, was es damit auf sich hat. An meiner Seite in diesem Soundhouse ist der Matz, seines Zeichens der Bad Lieutenant. Ich grüße dich und freue mich sehr, mit dir ins Gespräch zu treten.

Matz: Ich grüße dich! Herzliche Grüße zu dir ins Allgäu und es freut mich sehr. Heute das erste Mal, und ich bin schon gespannt, wo uns die Reise hin führt.

Krempe: Du bist aus Tirol. Das heißt, wenn ich hier von Gipfel zu Gipfel hüpfe, dann müsste ich irgendwann zu dir in die Nähe kommen, oder?

Matz: Du kommst quasi zu mir auf direkter Luftlinie runter zu den Alpen ins wunderschöne Innsbruck. Genau.

Krempe: Es ist ja heute ein historischer Tag, wenn man so will. Die erste Sendung. Um das ein bisschen zu erläutern: Matz und ich haben schon Vorgespräche geleistet und wir haben gesagt, wir machen hier noch mal ‘ne Gesprächsrunde auf, die wir Soundhouse nennen, und wir werden heute über unsere zehn Lieblingsalben der 90er Jahre sprechen. Das ist sozusagen unser Pilot, aber in der Zukunft werden wir noch ganz andere Sachen aufbereiten. Ein Höhepunkt davon wird sein, dass wir Alben – ob die jetzt neu herausgekommen sind oder ob es Klassiker sind – wir werden Alben in die Zange nehmen, wir werden also darüber diskutieren, wir werden manchmal vielleicht gleicher Meinung sein, manchmal nicht; was eben so ein Gespräch heiß macht. Das ist so die Zukunft. Ihr könnt euch auf jeden Fall freuen, es geht hier kunterbunt und interessant zu. Heute allerdings wollen wir uns mit den 90er Jahren beschäftigen. Und das ist ja schwierig. Die 90er Jahre sind so komplex, jeder hat seine eigenen 90er Jahre. Fange ich doch einfach mal mit der Frage an: Was sind die 90er Jahre für dich?

(mehr im Podcast)

Unser Intro wurde von transistor.fm erstellt.

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Host im Podcast "Work of Sirens"

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Erweckungserlebnis Anfang der 90er durch AC/DCs „The Razor`s Edge“ mit lebenslanger Affinität zu harten Klängen als Folgeerscheinung, inspiriert durch Markus Kavkas genre-sprengende Playlists/ Reviews im Metal Hammer dann Mitte der 90er die Öffnung des eigenen Geschmacksspektrums, seitdem konstante Vermeidung von Scheuklappen und Drang zur Erweiterung der eigenen Hörgewohnheiten , Hunger auf Neues mit Blick aufs Alte , nachhaltige Begeisterung für Doom- , Black- und Heavy Metal , journalistische Tätigkeit fürs österreichische Metal -Onlinemagazin “Darkscene” und zu guter Letzt eine jahrzehntelange CD-, Tape und Plattensammelleidenschaft die kein Ende nehmen will.
No Remorse, No Regrets !

2 Gedanken zu „Talk | Die 10 Alben der 90er (Soundhouse) | #41“

  1. Schöne Perlen dabei (Saint Vitus, Count Raven, Opeth, Pestilence, Cathedral, Tiamat, Cirith Ungol…Voivod)

    Bei Dream Theater hätte ich vermutlich die ‘Images’ gezogen, aber ‘Awake’ ist natürlich auch ein tolles Album, bevor sie danach dann sukzessive in die totale künstlerische Bedeutungslosigkeit gerutscht sind (ihre besten Werke ab da sind tatsächlich all die Cover-Bootleg-Sachen 😉 ), dann doch lieber Symphony X… 😉

    Ich hab auch grade versucht, anhand meiner Jahreslisten eine 90er TOP 10 zu erstellen. Leider vollkommen unmöglich, da sind zu viele Geniestreiche und Alben für die Insel/Ewigkeit erschienen.

  2. Willkommen, Bad Lieutenant! Das war sowas wie die Generationenfolge für mich (BJ 78). Hat noch mehr Bock gemacht als sonst schon, zumal ich die 90er – natürlich – auch für unterschätzt halte. Hier mal meine Top Ten nach Erscheinungsjahr:

    Scorpions: Crazy World (1990), Metallica: Black Album (1991), Paradise Lost: Icon (1993), Tiamat: Wildhoney (1994), Solitude Aeturnus: Through The Darkest Hour (1994), Amorphis: Tales From The Thousand Lakes (1994), Sentenced: Amok (1995), Samael: Passage (1996), Strapping Young Lad: City (1997), Emperor: Anthems To The Welkin At Dusk (1997)

    Honourable Mentions: Depressive Age: Symbols For The Blue Times (1994), Saviour Machine: Legend I (1997), Spiritual Beggars: Mantra III (1998), Anathema: Alternative 4 (1998)

    Und danke für die Erwähnung der fast vergessenen Cemetary. Black Vanity ist ein starkes Album. Und bei Filth Pig von Ministry gehe ich auch mit. PS: Robert Müller war in der Tat der Leuchtturm!

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